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Ein partizipatives Medium, aber kein Journalismus

Rachel Sterne,
Gründerin und CEO,
GroundReport.com,
New York

Interview mit Rachel Sterne, GroundReport.com – von Thierry Arnaud

zeitungstechnik: Wie kam GroundReport zustande? Woher hatten Sie die Idee?

Rachel Sterne: Ich arbeitete damals als Politik-Volontärin in der US-Gesandtschaft der Vereinten Nationen und berichtete über die Sicherheitsratssitzungen, die hinter verschlossenen Türen stattfanden. Für die Berichterstattung musste ich lernen, wesentliche Punkte herauszukristallisieren, denn Diplomatie ist oft sehr subtil. Anschließend kabelte ich Berichte über das, was sich ereignet hatte, an das Außenministerium. Die waren oft vertraulich, aber nicht immer. Was mich damals – vor zwei bis drei Jahren – unter anderem sehr betroffen machte, waren Berichte, die jede Woche über Darfur und Sudan herausgegeben wurden, und gelegentliche Vorträge von (dem damaligen Generalsekretär) Kofi Annan, der nur kam, wenn es um ganz besonders wichtige Angelegenheiten ging. Diese Berichte waren entsetzlich. Und wenn ich nach Hause kam, ging es in den Nachrichten um die neueste Nintendo-Konsole. Die öffentlichen Mitteilungen und das, worüber die klassischen Nachrichtenmedien berichteten, waren wie voneinander abgekoppelt. Das ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

Ich beendete mein Studium an der Universität New York und arbeitete dann für LimeWare, ein File-Sharing-Unternehmen und Softwarehaus, wo ich mein ganzes Wissen über Technologien und das Erstellen von Websites erworben habe. Die besondere Kompetenz und Effizienz von LimeWare liegt darin, Anwendern auf einfache Weise die gemeinsame Nutzung von Dateien zu ermöglichen. Aber es gab juristische Schwierigkeiten. LimeWare war von der Musikindustrie verklagt worden, daher blieb für neue kreative Vorhaben nicht mehr genügend Zeit. Also startete ich GroundReport als Nebenprojekt. Ich verknüpfte das, was ich bei den UN beobachtet hatte, mit dem Wissen über all die neuen Tools, die ich zur Verfügung hatte. Mir war klar, dass Information auch auf andere Weise vermittelbar sein musste. Also begann ich mit der Entwicklung der Website.

zt: Wie würden Sie GroundReport beschreiben?

R. Sterne:
GroundReport ist jetzt eine unabhängige, globale Nachrichten-Site, -Quelle und -Plattform. Im Prinzip kann jeder auf die Site gehen und dort sofort einen Bericht veröffentlichen, sei es Text, Video, Audio oder Bilder. Finanziell gestützt wird die Website durch Werbeeinnahmen. Aber da wir uns als demokratisch verstehen, geben wir die Werbeeinnahmen an unsere Beitragenden weiter, und zwar in Relation zum Traffic, den ihr Report generiert. Wenn Sie also etwas sehr Gutes schreiben, das auf starkes Interesse stößt, verdienen Sie auch etwas daran. Außerdem werden die Beiträge auf unserer Einstiegsseite nach User-Ratings aufgeführt. Mit anderen Worten: Nachdem die Leute einen Artikel gelesen haben, können sie so viele Sterne vergeben, wie er ihrer Meinung nach verdient, und die besten Beiträge wandern an die Spitze.

Für diese Website werden also Technologien kombiniert, wie sie jetzt bei vielen anderen Sites wie z.B. Digg eingesetzt werden, oder für das Instant-Publishing, das man bei vielen Blogs, Wikipedia, usw. findet. […] Und das Neuste ist, dass wir GroundReport TV starten – einen Livestreaming-TV-Kanal mit Rund-um-die-Uhr-Online-Betrieb an sieben Tagen der Woche. Dafür nutzen wir diese kollaborative Online-Plattform, die praktisch jedem Menschen auf der Welt gestattet, sich einzuloggen und Live-Berichte zu senden, sofern er über eine Web-Cam und eine Internet-Verbindung verfügt. Das ist allerdings nicht auf On-Demand-Basis möglich, sodass man nicht unterbrechen, einen Schnellvorlauf machen oder zurückspulen kann. Wir haben Korrespondenten in Hongkong, Buenos Aires, Berlin. […] Und all das können wir nahezu kostenlos realisieren.

zt: Woher stammt die Finanzierung?

R. Sterne:
Bisher komplett aus privaten Mitteln. Aber wir denken jetzt über Sponsoring, konventionelle Anzeigen oder Fremdinvestitionen nach. Außerdem freuen wir uns sehr, dass wir in den vom Waldzell-Institut initiierten Kreis der „Architects of the Future“ gewählt wurden, mit dem Unternehmensprojekte gefördert werden, die die Gesellschaft verändern.

zt: Wenn Sie jedem gestatten, alles Mögliche auf die Site zu stellen, ist das nicht ohne Risiko. Wie werden die Inhalte gefiltert?

R. Sterne: Die Art und Weise, wie Inhalte bei uns gefiltert werden, ist ähnlich wie bei Wikipedia. Das heißt, alle eingehenden Beiträge werden sofort gepostet, aber man kann sie kennzeichnen oder Missbrauch melden, und sobald wir eine solche Meldung erhalten, nehmen wir den betreffenden Beitrag raus. Darüber hinaus sind wir dabei, eine Kontrollebene von „Super-Usern“ oder Redakteuren einzuführen. Wir werden also einigen Leuten redaktionelle Bearbeitungsrechte einräumen, damit sie Artikel löschen, Kategorien neu zuweisen und orthografische und grammatische Korrekturen vornehmen können. Es ist sozusagen eine Site mit Selbstüberwachung.

zt: Wir würden gern mehr über Ihre Politik der Werbeeinnahmenverteilung erfahren. Stimmt es, dass Sie 50% weitergeben und 50% für die Website einbehalten?

R. Sterne
: Ja. Das ist das gegenwärtige Modell, damit die Website wachsen kann, aber letztlich werden wir die Einnahmen wohl zu 100% weitergeben.

zt: GroundReport ist also nicht als Business gedacht, das Geld einbringen soll?

R. Sterne:
Es soll Geld einbringen und es wird durch Werbeschaltungen auch Geld einbringen, selbst wenn wir dieses zu 100% weitergeben. Wir haben beispielsweise die Option, ein Corporate Sponsorship anzubieten. Und auch bei Werbung auf Seiten, die keinem speziellen Beitragslieferanten gehören, wie der Homepage oder einer Kategorieseite mit Beitragsübersicht, würden die Werbeeinnahmen nicht den Beitragenden, sondern der Website zufließen. Es ist also in der Tat so, dass wir einen Anteil erhalten werden.

zt: Wie steht es um die wichtigen Zahlen und Fakten von GroundReport? Wie viele Hits pro Tag werden registriert? Wie viele Beitragslieferanten hat die Site?

R. Sterne:
Unsere Site ist noch klein. Aber was die nutzergenerierten Inhalte betrifft, haben wir eine außergewöhnlich hohe Qualität, etwas Vergleichbares ist mir wirklich noch nirgendwo sonst begegnet. Und ihre hohe Internationalität ist ziemlich einzigartig. Wir haben täglich Postings aus Malawi, Pakistan, der Türkei. […] Das ist alles ganz organisch gewachsen.

Wir haben jetzt rund 1000 Artikel und etwa ebenso viele registrierte Nutzer bzw. Beitragende, und unser Traffic beläuft sich inzwischen auf rund 250.000 Page Views pro Monat und ca. 60.000 Unique User. Diese Zahlen haben steigende Tendenz und wir stehen kurz vor dem Relaunch der Website mit einer völlig neuen Benutzeroberfläche. Das und der Fernsehkanal sowie zusätzliche Funktionalitäten wie beispielsweise die Möglichkeit, Beiträge vom Handy aus posten zu können, wird unserer Meinung nach einen großen Schub bringen.

zt: Die Anzahl der sehr aktiven Beitragslieferanten ist wohl eher klein?

R. Sterne
: Ja.

zt: Was für Leute sind das? Wie würden Sie sie beschreiben?

R. Sterne:
Zunächst einmal würde ich sagen, dass sie passioniert sind. Mit vielen stehe ich in ständigem E-Mail-Kontakt. Sie haben Fragen. Sie zeichnen sich durch eine sehr hohe User-Treue aus und setzten sich sehr für die Mission der Website ein, die ich laufend wiederhole, damit die Leute unser Anliegen begreifen, nämlich die Medien zu demokratisieren, indem wir die Barrieren, die einer aktiven Teilnahme im Wege stehen, aus dem Weg räumen.

Sie kommen oft aus Ländern, in denen der Staat eine starke Zensur ausübt. In Südasien ist die Pressefreiheit in regionalen Publikationen sehr eingeschränkt und der politische Einfluss sehr hoch. Auch finanzielle Anreize spielen eine große Rolle. So haben wir viele Beitragslieferanten aus Südasien, viele aus Afrika. Sie sind sehr gebildet. Viele haben beeindruckende Biografien und sie sind sehr engagiert.

zt: Wie definieren Sie Bürgerjournalismus und wie sehen Sie ihn im Vergleich zum klassischen Journalismus?

R. Sterne: Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich von dem Ausdruck „Bürgerjournalismus“ nichts halte. Man kommt um diesen Begriff nicht herum, weil jeder weiß, worum es dabei geht. Aber nach meinem Verständnis ist Journalismus etwas, das verifiziert und bestätigt wird. Auf meiner Site wird nichts verifiziert oder bestätigt, daher betrachte ich das nicht als Journalismus. Ich würde es als partizipatives Medium bezeichnen. Die Bewegung, die als „Bürgerjournalismus“ bezeichnet wird, würde ich definieren als Möglichkeit, sämtliche Informationen aufzunehmen, die Menschen weltweit aufzeichnen und dokumentieren. Aufgrund der heutigen Technologien gibt es eine enorme Fülle von Informationen, die nahezu kostenlos zusammengetragen und gemeinschaftlich genutzt werden können. Im Grunde geht es also um die Anerkennung dieser vielfältigen primären Quellen –primäre Quellen sind allerdings oft fehlerhaft, darüber muss man sich im Klaren sein – und darum, diese Informationen nutzen zu können, anstatt sie links liegen zu lassen, weil sie außerhalb der klassischen journalistischen Strukturen gewonnen wurden.

zt: Woher wissen Sie, dass die Beiträge auf Ihrer Site nicht frei erfunden sind?

R. Sterne:
Das kann man nicht wissen. Darüber sollte man sich meiner Meinung nach im Klaren sein, wenn man Berichte liest, hinter denen keine Zeitung oder andere Nachrichtenquelle steht, die dafür verantwortlich zeichnet oder bestätigt, dass das definitiv wahr ist. Man sollte sie also mit Vorsicht aufnehmen, wie alles andere auch, das man aus erster Hand von jemandem erfährt. Selbstverständlich bitten wir unsere Beitragsschreiber, journalistische Grundsätze einzuhalten, aber wissen kann man’s nie. Auf der anderen Seite können Sie viele Leute – zumindest in den USA – fragen, ob sie die Medien für glaubwürdig halten. Die Antwort ist durch die Bank negativ, unabhängig von der politischen Einstellung oder Herkunft. Ich glaube, viele wünschen sich authentischere Berichte.

Ein weiterer Unterschied zu den klassischen Medien ist, dass viele von unseren Inhalten sehr persönlich gehalten sind. Es handelt sich um persönliche Sichten auf internationale Angelegenheiten, was diese Beiträge so besonders macht.

zt: Wer sind Ihre Leser?

R. Sterne:
Die meisten unserer Besucher kommen aus Nordamerika – im Gegensatz zu unseren Beitragenden –, was meines Erachtens einfach daran liegt, dass hier mehr Leute Internet-Zugriff haben. Außerdem ist es eine englischsprachige Website.

zt: Wie stark ist Ihre Konkurrenz?

R. Sterne:
Als ich anfing, wusste ich nicht, dass etwas in dieser Art bereits existierte. Ganz schlicht und abstrahierend gesehen, bietet man Leuten die Möglichkeit, etwas zu veröffentlichen. Etwa so wie bei einem Blog. Und viele Leute sind Blogger. Der Unterschied bei GroundReport ist jedoch, dass es weitaus stärkeren journalistischen Charakter hat. Es geht nicht darum, wie der eigene Tag gelaufen ist. Ein weiterer Unterschied ist, dass alles zentralisiert ist. Anstatt also irgendwo im Verborgenen zu bloggen, wie es die meisten machen, profitieren sie von ihrem gemeinsamen Einfluss und Traffic und letztlich auch von Werbeeinnahmen.

Aber es gibt andere Bürgerjournalismus-Sites, von denen mir überhaupt nichts bekannt war als ich loslegte. Und ich war ziemlich geknickt als ich von ihnen erfuhr. Aber keine davon ist ganz genau so. Da gibt es OhMyNews, den Pionier aus Südkorea, NowPublic mit Sitz in Vancouver, und es gibt wesentlich stärker westlich orientierte Websites mit einem Mix von Links und unabhängigen Inhalten, wie NewsVine. GroundReport ist wirklich die einzige Site, die ausschließlich originäre Inhalte bietet, Teilung der Einnahmen, einen TV-Sender und eine Ranking-basierte Auflistung der Inhalte. Insofern sind wir einzigartig.

Nichtsdestotrotz befinden wir uns in einem Wettbewerbsumfeld, und das ist meiner Meinung nach eine gute Sache, denn es ist genügend Raum vorhanden, um eine Vielzahl von unterschiedlichen Mitmach-Optionen zu ermöglichen.

zt: Als ich beim letzten Mal in die Website reinschaute, war die Homepage fast vollständig mit Berichten über Südasien gefüllt. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, aber besteht bei der Auflistung von Storys nach Ratings nicht die Gefahr, dass das, was auf der Homepage erscheint, Ihre Inhalte nicht richtig widerspiegelt?

R. Sterne:
Stimmt, ein Problem bei dieser Site ist, dass so viele Inhalte verschüttet sind. Man geht auf die Site und ahnt nicht, dass dort Tausende von Artikeln bereitstehen. Man sieht etwa zwei, wenn man die Einstiegsseite aufruft, dann kann man runterscrollen und sieht etwa zehn. Aber wenn wir die Site bei unserem Relaunch in zwei bis vier Sites untergliedern, wird man beim Aufruf sofort dreißig Titel sehen. Und wir werden eine Vielzahl von Optionen anbieten. Man wird sich die Beiträge mit den Top-Ratings des Tages, der Woche oder allgemein anzeigen lassen können. Und wenn man einen bestimmten Artikel liest, wird man am Seitenrand zwölf bis fünfzehn Links angezeigt bekommen, Links zu Artikeln des Autors, zur Region usw.

zt: Die klassischen Medien wenden sich mehr und mehr dem Bürgerjournalismus zu. Wenn, sagen wir, eine New York Times oder ein CNN damit wirklich Ernst machen würden, wie könnten Sie dann noch bestehen?

R. Sterne:
Zunächst einmal finde ich, dass es wirklich eine gute Sache ist, dass sie in diesen Bereich vorstoßen. Sie machen sich die neue Technologie zunutze. Sie erkennen das Potenzial. Was die Bedrohung angeht, nun ja, letzten Endes wird ihre Website nach wie vor der Internet-Auftritt eines großen Mediums sein und die Leute werden dem nicht so sehr trauen. Viele Leute sehen sich ihre Projekte an und finden, dass sie irgendwie künstlich oder gezwungen wirken. Das Gefühl der Basisnähe, das mit dem Bürgerjournalisten einhergeht, ist nicht mehr gegeben, wenn ein großes Medienunternehmen dahinter steht. Es ist einfach nicht die gleiche Empfindung.

Es ist völlig richtig, dass dann, wenn ein Beitrag von jemandem bei der New York Times oder bei CNN Online landen würde, dieser eine weit größere Reichweite hätte. Aber die Häufigkeit, dass so etwas vorkommt, liegt bei etwa eins zu einer Million. Das galt beispielsweise für den Studenten, der die Polizei aufnahm als sie auf dem Campus der Virginia Tech anrückte. Und dadurch, dass er auf CBS gesendet wurde, hatte er natürlich weit mehr Einfluss als er bei GroundReport bekommen hätte. Aber das ist es nicht, worüber wir berichten wollen. Unser Ziel ist es, Themen abzudecken, die von den klassischen Medien nur am Rande behandelt oder ignoriert werden, zum Beispiel afrikanische Themen. Große Storys sind nicht die Stärke des Bürgerjournalismus, eher kleine oder persönliche. Diesen wollen wir eine Heimat bieten. Die New York Times oder andere haben nicht wirklich Raum für diese Art von Themen, sodass wir friedlich nebeneinander bestehen. Selbst wenn es eine Nischen-Community ist, es gibt Leute, die was anderes wollen als Anna Nicole Smith oder Britney. Es gibt so viele Storys, die interessanter sind und einem für das, was in der Welt vorgeht, die Augen öffnen.

zt: Die Zeitungsgruppe Il Sole 24 Ore hat 30 % von Blogosfere, einem der größten Blogs in Italien, übernommen. Wie würden Sie reagieren, wenn Sie von einem Medienunternehmen angesprochen würden?

R. Sterne:
Große wie kleine Medien haben etwas einzubringen, sodass sie sich in Partnerschaften durchaus symbiotisch ergänzen können. Große Medien profitieren von der persönlichen und sozialen Dimension der bürgerjournalistischen Beiträge, und der Bürgerjournalismus kann sicherlich etwas von den Standards und Validierungsverfahren der etablierten Nachrichtenquellen lernen. Daher würde ich den Aufbau solch einer Beziehung in Erwägung ziehen.

zt: Wo sollte GroundReport, wenn es nach Ihnen ginge, in zwei oder drei Jahren stehen? Wie sieht Ihre Traumvorstellung aus?

R. Sterne:
Meine Traumvorstellung ist, dass GroundReport sich zur größten Bürgermedien-Plattform entwickelt, die jeder aus gutem Grund einfach ansteuern und als Forum für seinen Beitrag nutzen muss, weil die Nutzerzahlen und Werbeeinnahmen jedem die Möglichkeit bieten, das, was er zu berichten hat, außerhalb der Mainstream-Medien zu veröffentlichen.

Page first published: 05.07.2007

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